OX: 

The Chainsaw Chronicles
Wertung:


Mitte 2007 erschien das selbstproduzierte Debütalbum der Band aus Würzburg, und jetzt – (Un)Tote haben alle Zeit der Welt – haben sie den Nachfolger raus, der mich erst mal durch eine Tracklist mit 20 Titeln schockte.Ein genauerer Blick enthüllt dann, dass es „nur“ 14 Songs sind, beim Rest handelt es sich um Filmszenen-Intros – man kann also nicht behaupten, DEAD UNITED seien in den letzten Jahren in ihrer Gruft untätig gewesen.

In exzellenter, wuchtiger Produktion gibt’s hymnischen Horrorpunk in Reinkultur, MISFITS-Verehrung wie aus dem Lehrbuch, und wer immer THE OTHER, THE SPOOK und ähnliche Creatures of the Dark schätzt, kommt auch hier auf seine Kosten und kann seine blutrünstigen Gelüste stillen.Konsequent hat die Band die thematische Ausrichtung in Cover- und Bookletartwork bis ins Detail ausgefeilt, die Texte sind auch abgedruckt, wobei ich hier– ich glaube, das war auch Absicht – eher schmunzeln muss, als dass ich mir vor Angst in die Hose mache.

Ich hoffe, ich trete niemandem zu nahe, wenn ich „The Chainsaw Chronicles“ als glücklicherweise keine ganz bierernste Angelegenheit beurteile – ein musikgewordenes „Shawn of the Dead“ trifft es ganz gut. „Willkommen in der Vorschule zur Hölle“ schreibt die Band in ihrem Info sicher nicht in völlig unironischer Absicht.

Also: Kettensäge raus und dann haben wir zusammen ein bisschen Spaß. (Diese Band war auf der Ox-CD #89 zu hören)

Joachim Hiller

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #89 (April/Mai 2010 )




Static Magazin Germany (online März/10)

Die Jungs um „Dead United“ scheppern sich mit ihrem aktuellen Album„The Chainsaw Chronicles“ ziemlich weit nach vorne in der Liga 735300457357.pngder deutschen Horrorpunkbands.Gleich mit einem der ersten Songs „Underworld Cats“ stellen sie unterBeweis, dass sie eindeutig ins Horrorpunk Genre gehören.
Die Hymnenanleihen sind gut gelungen und gehen schnell ins Ohr. Bei“Tomb of Dr. Horror“ zeigt auch der Sänger, dass er gegen die über allem stehenden Hymnen und Chöhre seiner Mitstreiter mithalten kann und gibt dem Album die nötige Individualität, um die Band nicht als “Eine unter Vielen”wirken zu lassen.
Was sie sich allerdings beim „Little beasts“ Intro gedacht haben, bleibt wohl ihr Geheimnis und lässt sich locker in die Kategorie „künstlerischen Freiheiten“ einordnen.

Musikalisch zeigt sich die Band sehr geschlossen und präsentiert sich als„Einheit“.
Das sie sich eher an den heutigen Horrorpunk Bands orientieren zeigt dass„We are the fiends“ welches stark an The Other`s „We are the other ones“ erinnert.
Das sehr hymnenhafte „Tentacles“ lädt ein zum Pogo unter Zombies und dürfte beim nächsten Zombiewalk nicht fehlen, hier merkt man den Vieren an, dass sie wohl die ein oder andere 77er Scheibe in Ihren heimischen Cd-Regalen stehen haben dürften, neben dem „Underworld Cats“ einer der stärksten Songs der Albums.
 
Das eher schwermütige „Moon“ erinnert stark an Glen Danzig, leider fehlt der finale Höhepunkt. Mit den darrauffolgenden Tracks „Braineaters“,“Zombie girl“ und „Killergame“ kriegen sie aber wieder die Kurve unter Hilfenahme des „Ramon`schen Punkrock“ der zur Allgemeinbildung zählen dürfte.
 
Was bleibt ist ein gelungenes Album,welches jeder Genrekenner schon mal gehört haben sollte.

YEAH DEAD UNITED……

 



Gamesandmore:Dez09




 

Virus # 33 Review :
DEAD UNITED -The Chainsaw Chronicles -
Gut zwei Jahre ist es her, dass das Debüt der deutschen Horror-Pubnks in Virus besprochen und vernichtet wurde. Doch offensichtlich hat die Kritik gefruchtet, denn Dead United anno 2010 präsentieren sich musikalisch weitaus reifer. Die Produktion ist solide und unter den 14 Songs befinden sich diesmal sogar einige echte Kracher wie beispielsweise der wuchtige Opener "Underworld Cats" oder das hymnenhafte "We Are The Fiends". Dafür gibt es diesmal sechs Punkte und wenn man beim nächsten Mal die nervigen "OOOhoohoos" weglässt und sich auf weniger Songs, dafür aber von der Klasse der genannten konzentriert, werden´s sicher noch mehr! MM
Musik: 6 von 10
Artwork: 6 von 10



PC Action: 



 

Labellos.de

Nach der EP "3D Audio Horror" erscheint pünktlich zu Halloween mit "The Chainsaw Chronicles" das erste ganze Album von Dead United. Der Hörer wird mit einem düsteren und stimmungsvoll gesprochenen "Prologue" in die 20 Kapitel umfassenden Chroniken eingeführt. Mit "Underworld Cats" macht dann gleich der erste Song klar, worum es hier geht: Horrorpunk mit treibenden Gitarren, druckvollen Drums und Hooklines zum Mitsingen. Songs wie "Curse Of The Mummified" und "Bug Attack" dürften dann auch dem letzten klar machen, dass hier Mumien, Untoten und Zombies gehuldigt wird. Die Songs sind dabei zumeist schnörkellos und kommen schnell auf den Punkt. "We Are The Fiends" zeigt sich mit seinen langsameren Passagen an Anfang und Ende abwechselungsreicher.   Der Track wartet mit einem leichten Stakkato-Ansatz sowie einem catchy Chorus auf. Mit seinem stampfenden Mittelteil entpuppt sich "Tentacles" ebenfalls als schnell mitsingkompatibel. "Moon" erschafft mit seinem schleppenden Aufbau eine stimmungsvolle Atmosphäre und zeigt, dass die Band nicht nur zweiminütige Punksongs in Petto hat. Aufgelockert wird "The Chainsaw Chronicles" durch mehrere Interludes. Wenn es so was wie prototypischen Horrorpunk gibt, sind Dead United ziemlich nah dran. Die Stimme von Buzz Vendetta klingt dabei allerdings nicht nach Glen Danzig, was dem Sound der Band dann doch wieder etwas individueller macht.

Fazit:
Klanglich erweist sich das Album in der Produktion als roh gehaltener Horrorhappen. Dead United sind sicherlich nicht furchtbar innovativ, bieten Fans des Genres aber Horrorpunk mit einem Augenzwinkern.



Xity Ausgabe 09/06
"Die Misfitsjugend Würzburgs hat nun auch ihre Horrorpunkband: "DEAD UNITED". (...) Auf die Live Performance inkl. Kettensäge (Buhrufern werden die Köpfe gekürzt) darf man gespannt sein."

Ox-Fanzine / Ausgabe #72

Es wundert mich, dass DEAD UNITED ihre Scheibe (kommt mit 3D-Brille) selbst rausbringen müssen, denn die neun Songs würden sich zum Beispiel auch prima im Programm von Fiendforce machen. Sei es ........................... ....bei denen ich mir wünsche, der bandeigenen Kettensäge würde eine wichtigere musikalische Rolle eingeräumt, hehe. Genrefans sollten bei DEAD UNITED ruhig mal ein Ohr riskieren.“

ganzer Text Hier


GERMAN HORROR Magazin / Ausgabe 5/1/09


Yeah !! Da kommt schon Freude auf, wenn man die CD öffnet, prima 3d-Brille, da hat sich mal jemand Gedanken gemacht. Musik gibt’s auch und zwar schicken Horror-Punk. Die Songs sind gar nicht mal so schlecht, nee echt jetzt, die sind sogar richtig gut, was im „Horror Punk Sektor“ (zu Gunsten der Stimmung) ja öfter mal vernachlässigt wird. Die Band spielt tight, live-erprobt (!) und die Live-Bilder im Booklet tun ihr übriges, um mich bei ihrer nächsten Live-Show in die erste Reihe zu locken. Sänger cool- Sound gut ! Wer auf Horrorpunk steht kommt an dieser Band nicht vorbei. 5 von 6 Punkten